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Über
den Schatten - eine phänomenologische Reise
"Alle irdischen Körper haben etwas
schattiges Dunkles an sich, sonst könnten sie nicht gesehen werden. Ja der
leuchtende Körper der Sonne könnte nicht einmal gesehen werden, wenn er nicht
dunkel wäre, dergestalt daß er unserem Sehen widerstünde; woraus
unwidersprechlich folgt, daß kein Licht ohne Schatten und kein Schatten ohne
Licht auf irgendeine Weise sein könne. Denn alles was sichtlich in der Welt ist,
ist es nur durch ein schattiges Licht oder einen lichten
Schatten." Athanasius Kircher
Dieser Vortrag zeigt anhand von
Experimenten, welchen Veränderungen die Qualität des Schattens im Laufe der
Jahrhunderte unterworfen war. Vom Sonnenschatten, der nur des Tages auftrritt
reicht die Entwicklung bis hin zu den Nachtschatten, die erst durch künstliche
Beleuchtung möglich werden. Mit der Entwicklung neuer Lichtquellen treten auch
neuatrige Schatten auf. Der
Vortrag verdeutlicht, welche Auswirkungen diese neuen Schattenqualitäten auf das
Leben haben.
Ein weiterer Schwerpunkt bildet die
Beschäftigung mit den Farben, die als Verwandte des Schatten angesehen werden
können und Halblichter bzw. Halbschatten sind.
Referent:
Ingo Ross
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