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Prolog Die Performance beginnt mit einer Hell-Dunkel
Imagination. Vor dem Hintergrund einer archaischen Klangkulisse entfaltet
sich ein farbloses Schattenspiel, dass nach und nach zur Urfarbenpolarität von
Gelb und Blau verdichtet wird. Das sich mit den Farben entfaltende
Bewegungsgeschehen wird zunächst mit einer Linie verfolgt und gerinnt
schließlich an der Leinwand in eine feste Struktur. Aus dem bewegten
Hell-Dunkel Spiel entwickeln sich Farben und Strukturen. Somit sind die
Grundelemente der Farbenlehre Goethes eingeführt.
Improvisation Im folgenden Verlauf werden einzelne
Themenbereiche der Farbenlehre, wie Polarität, Steigerung und Farbklang durch
kurze Texte vorgestellt. Unter Zuhilfenahme von Publikumsangaben versuchen
die Künstler die Themenbereiche in einer gemeinsamen Improvisation zu greifen.
Diese inneren Bilder verdichten sich in der künstlerischen Durchdringung zu
einer Imagination Farbe. Epilog Die im Verlauf der Improvisationen gestaltete
Leinwand wird zu einer malerischen Einheit gebracht und befreit sich so von
äußeren Notwendigkeiten. Farbe und Form geben selbst Aufschluss über ihre
Gestaltung. Die während des Prologes eingefangene Linienstruktur wird frei
und tritt aus dem Bild heraus.
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